Jökulsárlón

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Ein bisserl hat es gedauert, bis wir die Gletscherlagune des Breiðamerkurjökull gefunden haben. Dabei kann man sie eigentlich gar nicht verfehlen, liegt sie doch auch matschdick an der Ringstraße. Wir hatten einfach keine Vorstellung davon…*zwinker*

Der Breiðamerkurjökull ist eine weitere Zunge des Vatnajökull und ‘kalbt’ regelmäßig in den davor liegenden See aus Schmelz- und Salzwasser, den Jökulsárlón.

In den 70er Jahren war die Lagune 8, heute 20 km² groß. Sie hat einen kurzen Ablauf, den Járlón, in den Atlantischen Ozean. Dabei nimmt er immer wieder größere und kleinere Eisberge mit auf die Reise. Am schwarzen Lava-Asche-Atlantik-Strand wirken die klaren Eiskristalle wie funkelnde Diamanten, und das, obwohl nicht einmal die Sonne scheint;))

Heute ist es mächtig kalt, das hält uns aber nicht davon ab eine lange Wanderung beinahe bis zur ‘Zungenspitze’ zu machen, ein wenig in der Hoffnung einen Eis-Abbruch live miterleben zu können.

Dies passiert zwar nicht, aber es gibt auch so viel genug zu sehen und fotografieren;)!! Kaum sind wir ein Stück weiter an Ufer entlang gelaufen, schon sehen die bizarren Eis-Skulpturen wieder anders aus – und wollen natürlich aus der neuen Perspektive auch fotografiert sein, oder wenn der Fuß des treibenden Eisbergs zu klein wird macht es – schwupps, und ‘oben’ wird ‘unten’ – ein tolles Bäumchen-wechsel-dich-Schauspiel. Wir lernen auch, es gibt blaues, schwarzes, weißes und klares Eis, fluffiges ‘Schaum-Eis’ und kompaktes ‘Glas-Eis’ – keins ist wie das andere – irre.

LetztendlichGenial;)

Wir erleben die Zeit in dieser überwältigenden Kulisse sehr emotional – von euphorisch bis still ergriffen und zu Tränen gerührt ist alles dabei. Einfach unglaublich schön, was wir hier für Eindrücke sammeln dürfen.

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