Oslo und Heddal

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die Stadt

Schon vorab haben wir unterschiedlichste Meinungen über Oslo gehört. Von “Da könnt ihr vorbei fahren” bis “Tollste Stadt überhaupt” war alles dabei –  gerade deswegen wollen wir die Stadt angucken und bezahlen die Stadtmaut.

Hm, der Plan hat dann eher nicht so funktionier. Das Sightseeing findet vom Auto aus statt – im Stau stehen, oder unterirdisch, in einem der viiielen Tunneln*ups*.

Da sich die moderne Stadt, durch ihre Fjord-Lage, nicht endlos ausdehnen kann, werden neue Verkehrsadern in mehreren Etagen unterirdisch gebaut. Alles auf so engem Raum, dass mann -schwupps- die falsche Abfahrt nimmt. Dies hat den Vorteil, dass wir noch mehr von der Stadt sehen, allerdings unter großem Nervenverlust;)

Mittlerweile ist die Hauptstadt, mit über 1 Million Einwohner, der größe Ballungsraum Norwegen. Beinahe ein Drittel der gesamten Norweger leben im Großraum!! Und das, obwohl das Land 385.203 km² groß ist!!

Richtung Osten

Der Schnell-Weg-Hier-Reflex’ bringt uns dann ca.80km bis nach Kongsberg. Dort stoßen wir auf das 1910 erbaute Wasserkraftwerk am Labrofossen.

Jetzt fühlen wir uns wieder wohl! Tosende Wassermassen in wilder Natur glätten bei uns wieder den Stress-Pegel;).

Ein netter Spaziergänger erzählt uns viel über die Geschichte und empfiehlt uns, Andalsnes im nördlichen Südnorwegen zu besuchen. Danke;) – ist notiert.

Ein paar Kilometer weiter ‘stolpern’ wir dann quasi über Norwegens größte (20m lang, 26m hoch) und älteste (ca. 800 J. ) Stavkirke (Stabkirche) in Heddal!
Stabkirche deshalb, da die dreischiffige Langkirche auf 12 tragenden Masten, den sogenannten ‘Stäben’ ruht.
Die Glocke hat man absichtlich daneben gestellt, da es nicht selten vorkam, dass so eine Holzdach mal eingebrochen ist. Und dass das keiner zu Schaden kam, hat man vorgesorgt – ganz schön nett, die Norweger;))
Der Sage nach hat der Troll ‘Finn’ die Kirche in drei Tagen erbaut, der sollte sich mal um den Berliner Flughafen kümmern*grins*
Zum Bau wurde harzreiches Kiefernholz verwendet, das in der warmen Sonne einen herrlichen Duft verbreitet hat – ein tolles Erlebnis für alle Sinne!!

Da sind wir doch gar grad mal 120km von Oslo weg! Aber die Gegensätzlichkeit könnte nicht größer sein!

Weil wir uns nun aber wieder einmal in einer ‘Fjord-Landschaft’ befinden, lässt sich das Pässe-Fahren (so zwischen 1000 u. 1100 hm) natürlich auch nicht verhindern, und so kommen wir wieder an reichlich Schnee und Eis vorbei…
…das aber zum Ende des Tages, Gottseidank, in höheren Gefilden zurückgeblieben ist und wir die Sonne draußen genießen können.


Genießen wollen die Norweger offensichtlich auch ihre Lebensmittel und bauen dafür eigens ein Gebäude, einen Stabbur. Meist auf Pfosten und Steinplatte steht er bei fast jedem einzelnen Hof und prägt damit auch diese schöne Gegend.

Also unser Fazit zu Oslo ist folgendes:

Mit Auto würden wir auf gar keinen Fall mehr rein fahren. Es besteht keine Chance auf einen Parkplatz! – Was wir uns schon vorstellen könnten, ist, ‘draußen’ zu parken und mit Öffentlichen rein. Die Innenstadt selbst ist bestimmt cool. Allein die Lage im Oslofjord ist schon sehenswert;)

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