altgriechisch, Selinus

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…nach etwas holprigen 18km, rollen wir, vom Steinbruch kommend, auf den großen Parkplatz bei der mit 270 Hektar größten Ausgrabungsstätte Europas…

War gar nicht so schwer;) – da hätte mal einer die Ochsen fragen sollen, die vor 2700 Jahren die Säulensegmente von Rocchio dell Cuso hierher geschleppt haben!!!*Puh*

Unsere ‘Leistung’ beschränkt sich auf 6€ Eintritt pro Person ;)), was angesichts des Gebotenen echt Ok ist. Für den Rundweg von ca.8 km könnte man sich sogar ein Elektrobuggy mieten.

Wir entscheiden uns für einen Spaziergang, zumal auf dessen Spur sich Gottvater Zeus, Athene und Hera in Form ihnen geweihter Tempel befinden!!

Eine Zeitreise

Kaum zu fassen, dass wir völlig ungestört zwischen den überall verstreut herumliegenden Tempelstücken rumklettern dürfen! Unvorstellbar, welche Kräfte gewirkt haben müssen!! Zu allererst naturlich schon beim Bau der riesigen Sakralbauten! Das größte gefundene Giebelstück wiegt 70 Tonnen!!…

Dann die Zerstörung!! Archäologen machen zum Einen die Karthager verantwortlich, zum Anderen mehrere Erdbeben in dieser Region.

Heißt: Auch wenn’s so aussieht, es waren KEINE übellaunigen Riesen im Spiel!;))
Der 50m x110m große Tempel des Zeus wurde in den 60er Jahren wieder weitestgehend aufgebaut und präsentiert sich als richtiger Eye-Catcher!

Aktuell wird versucht, mit Hilfe von 15Mio. Euro und privater Sponsoren einen weiteren Tempel wieder aufzubauen. Zudem hat man mit neuen Methoden noch viele weitere verschüttete Stätten entdeckt. Auch hier besteht die Hoffnung, Sizilien für Urlauber attraktiver zu machen!
Also für unseren Geschmack ist dieses Eiland attraktiv genug!…Aber davon kann hier keiner leben….

Nach einem Gang durch das dazugehörige Museum flanieren wir weiter durch wunderschöne Landschaft.

Zu unserer Freude entdecken wir immer neue bunte Blümelies!! An einer Nekropole (Grabstätte) vorbei führt der Weg zu den Grundmauern der zu Glanzzeiten 30.000-Einwohner-Stadt mit ihrer auf dem höchsten Punkt errichteten Akropolis (=Wehranlage). Zusammen mit ihren 4 Tempeln sollte sie, von weither sichtbar, Angriffe über Meer verhindern… – Naja, hat dann wohl nur mäßig geklappt…;)

Ein unbeschreibliches Gefühl, so zwanglos hier rumstreunern zu dürfen!! Nach ner schönen Brotzeit und dem voyeuristischen Betrachten einiger ‘neuer’ Bewohner der Stadt, machen wir uns auf den Rückweg – Kein Wunder hat es Kristina und Markus auch so gut hier gefallen!!

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