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Endlich ergibt sich’s mal wieder, dass wir beide am Freitag frei haben;)
Um der langweiligen heimatlichen Nebelsuppe zu entfliehen müssen wir allerdings tatsächlich bis zur Alpen-Südseite fahren…
Wir entscheiden uns für die Mittenwald-Innsbruck-Brenner-Route und suchen eine Bergtour bei Sterzing raus.
Donnerstagabend geht’s noch los – geschlafen wird in Mittelwald.



So brauchen wir am Samstag Früh nur noch knapp zwei Stunden bis Sterzing. Dort rollen wir kurz vor 10 Uhr auf den Parkplatz der Rosskopf-Bahn am Monte Cavallo.


Schon die Fahrt mit der neuen Gondelbahn ist eine Attraktion für sich!! Lautlos schweben wir, den fantastischen Blick auf Sterzing genießend, die 890 Höhenmeter hinauf zur Bergstation auf 1860 Metern Höhe.*mega*
Interessanterweise schlagen wir, oben angekommen, als einzige Wanderer den Weg nach links ein…
Hm…




Nach einem knackigen, kurzen Anstieg dürfen wir dann das Alpenpanorama sozusagen als Privatvorführung genießen. Hier oben muss es die letzte Nacht geschneit haben, es liegen ein paar Zentimeter Neuschnee, was bei vorherrschendem herrlichen Sonnenschein nicht weiter stört;)

Nach etwa zwei Kilometern biegen wir nach rechts Richtung Ochsenscharte ab.
Steil bergauf, Schritt für Schritt hangeln wir uns auf knappe 2.200 Meter, um festzustellen, dass der Weg zum Gipfelkreuz leider gesperrt ist…

Schadöööö…
Also purzeln wir quasi nur über den Grat auf die andere Bergseite, wo es sofort steil bergab geht, uns aber einen wahnsinns-Blick auf die Hochebene freigibt

Hier wurde der Herbst vom Winter überrascht 😉


Es ist ein schöner Weg, allerdings jetzt zeitweise im Schatten und da er im Hochplateau verläuft auch ohne weiteres Bergpanorama.*Basst scho* – Hatten wir ja heute schon;)
Dafür passieren wir zwischendurch die urigen Kaser-Almhütten, die von Ende Mai bis Mitte Oktober bewirtet sind.



Kurz vor Schluss erfahren wir noch, wo denn all die anderen Wanderer abgeblieben sind, die nach der Gondelfahrt rechts abgebogen haben:

Ein schön gelegener kleiner Bergsee war wohl deren Ziel. Auch als wir dort vorbei kommen, genießen gerade viele Familien das kleine Bergidyll.

So schließen wir nach ca. 8 Kilometern und 440 Hm die wunderschöne Rosskopf-Runde an der Bergstation wieder ab und schweben lautlos ins Tal.
Unser im wahrsten Sinne des Wortes cooler Schlafplatz wird bei -6° C das auf 2211 Metern hoch gelegene Penser-Joch!!




Da wir wegs unseres Katers am Samstagabend wieder zurück sein müssen, nehmen wir uns für den Vormittag noch schnell eben die Erdpyramiden am Ritten vor. Die wollte Daniel doch schon lange mal besichtigen;)
So dürfen wir früh morgens mit Elliod durch die traumhaft schöne herbstlich bunte Südtiroler Almenlandschaft gondeln!



Geparkt wird in Oberbozen am Schwimmbad.



Etwas weiter unterhalb geht ein Abzweig Richtung Erdpyramiden.
Von hier führt ein nicht ganz einfacher Steinweg (er könnte bei Regen recht rutschig sein) hinunter zu den über Jahrhunderte entstandenen bizarren Erdpyramiden.*WOW*




Nach ca. 20 Minuten erreichen wir unser Ziel: Die Erdpyramiden

Jeweils rings um einen ‚Deckstein‘ erodiert das Lehm-Konglomerat durch Regen weg und bleibt, bis der Decksstein herunterfällt, als steile Erdpyramide stehen und zu bewundern;)




Kaum glauben können wir, dass wir dieses Naturschauspiel alleine genießen dürfen!! – –
Was vermutlich an der relativ frühen Zeit lag… Gerade als wir uns so gegen 11 Uhr auf den Rückweg machen, begegnen uns tatsächlich Horden von Menschen, die alle das Ziel Erdpyramiden haben!… – Puh – Was Glück, dass unser Tagesplan per Zufall so ausgefallen ist!!
Mehr als zufrieden verschwinden wir gen Heimat. Kurz vor Innsbruck schieben wir uns unter die geschlossene Wolkendecke, der wir erfolgreich zwei Tage entflohen waren…
So verabschieden wir uns aus Südtirol mit den letzten Fahrimpressionen;)


