Ultimative Radl-Tour in Flåm

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‘Die schönste Zugreise der Welt’

…lautet der Titel, den Lonely Planet 2014 dieser außergewöhnlichen Zugfahrt von Flåm nach Myrdal verliehen hat. Und, wie wir finden, noch viiiel schöner, ist die 20 km lange Strecke zurück, mit dem Radl.

Zunächst erstehen wir Tickets für 2 Personen und 2 Fahrräder, für knapp 100 Euro nicht ganz günstig*ups* – aber wenn wir schon mal hier sind;) Wir werden nicht alleine sein, ein Bus mit asiatischen Touristen kommt an…

Ungefähr jede Stunde verlässt ein Zug das Ende des Aurlandfjørds (Seitenarm des großen Sognefjørds) in Richtung Berge. Unsere Wartezeit füllen wir mit einem Museumsbesuch, der im Preis inbegriffen ist, und die Entstehung und Geschichte der Bahn eindrücklich dokumentiert.
Nachdem unsere Bikes sicher verstaut sind, steigen wir gut informiert ein*grins*.

Wir starten um kurz nach halb 9 Uhr auf Meereshöhe in Flåm. Unser Ziel liegt auf 867 Meter in Myrdal. Es ist in Norwegen die steilste Bahnstrecke auf Normalspur (nicht Zahnrad!), 80% der Strecke sind mit über 5,5% Steigung.
Außerdem nennt sich die Zuglinie die ’20er-Bahn’: 20 Jahre Bauzeit, 20 Tunnel, 20 Kilometer, 20 Millionen NOK Baukosten, Baubeginn 1923. Späktakulär daran ist unter anderem, 18 der Tunnel wurden komplett vor Hand in den Berg getrieben. Pro Meter Tunnel – ein Monat Bauzeit!!

Ehrfürchtig, ob der Leistung der Menschen von damals, genießen wir die Fahrt durch das wunderschöne Flåmstal und die handgeschlagenen!!, zum Teil ewig langen Tunnel.

Gefühlt überall stürzen Wasser die Hänge hinunter. Bei einer Kaskade, die sehr nahe der Trasse tost, steigen wir aus und erhalten eine kostenlose, sanfte Niesel-Dusche;))

Kurz vor unserem Ziel steigt unser Respekt den Erbauern gegenüber ins Unermessliche, als wir uns durch eine Folge von Galerien und Tunneln winden, in denen sich das eisernen Gefährt die letzten steilen Meter in die Höhe schraubt!*irre* 

‘Die schönste Radl-Tour’

…lautet unser Titel*hihi*

Oben angekommen, erkunden wir, soweit der Schnee es zulässt, erst einmal das idyllische Seeufer des Reinungavatnet mit unseren Fahrrädern. Noch ist es ganz schön zapfig*brrr*, was uns aber nicht davon abhält, in einer wilden Fahrt, die megacoole Sepentinenstraße herunterzurasen!*Yeah*!

Der weitere Genuss-Rallavegen(=Radweg) führt an natürlichen Bächen entlang, über Brücken und durch Tunnel, bis wir, jetzt schon bei frühlingshaften Temperaturen, wieder in Flåm ankommen. Selten konnten wir so entspannt Berglandschaften erradeln!

Einfach wunderwunderWUNDERschön!;)

Zu unserer zusätzlichen Freude sind die Anlegezeiten der Kreuzfahrschiffe so, dass diese Ausflügler erst die späteren Abfahrzeiten der Bahn nutzen.*alles-richtig-gemacht*

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