Thonon-les-Bains bis Col des Saisies

Sooo, so langsam nähern wir uns unserem Startpunkt in Thonon-les-Bains. Nur noch eben durch Genf wurschteln und auf der anderen Seite des Genfer Sees geht’s los.

Ganz schön mondän hier! Wir sehen die Gebäude von der UEFA und der WTO, außerdem viele Prachtvillen, aber auch Otto-Normal… Vermutlich gar nicht so einfach sich hier das Leben leisten zu können*grübel*

Obwohl Montag-Mittag, fahren wir ziemlich gechillt durch die Metropole, an der berühmten Wasserfonfäne vorbei*puh*…und Schwenk rechts in Richtung unserem ersten Pass bzw. eher Pässchen… Der Col des Gets ist 1163 Meter hoch und voll bebaut mit Les Gets. So richtig merken wir gar nicht, dass wir ihn passieren…

Aber die Landschaft verändert sich schlagartig! Die Bergwelt verschluckt uns quasi;)

Ein Gipfel reiht sich an den anderen, ein Tal geht in das andere über – und da kommen nun die 16 (Haupt-)Pässe ins Spiel ;). Selbstredend gibt es unzählig viele Pässe in diesem ca. 40.000 Quadratkilometer umfassenden Gebirge.
Die Erschließung dieser ‘Route der Großen Alpen’ wurde schon 1912 begonnen. Heute ist sie eine der berühmtesten Touristenstraßen Frankreichs und in verschiedenen Variationen zu fahren.

Für uns steht die Hauptroute auf dem Plan. Vielleicht mal der eine oder andere Abzweig, aber schon die Strecke mit den 16 erschlossenen Bergsätteln ist für Elli eine echte Herausforderung.

Und wir finden überall adäquate Beschäftigung *grins*…
So auch die erste:
Eine Tour, oder sollte man eher sagen ein Besuch, auf den Balkon des Mont Blanc.

Zu erleben auf dem Col de Saisies, nach dem Col de la Colombière und dem Col de Aravis, für heute der dritte Pass im Bunde.
Da wir selber nicht wissen, was uns erwartet, fahren wir einfach mal ‘hoch’, um die Lage zu checken.
Eigentlich steht die Tour für morgen auf dem Plan, aber *hihi* – diese 3,2 Kilometer und 110 Höhenmeter schaffen wir heute Abend noch mit links!

Und die Sache mit dem ‘Balkon’ nehmen die Franzosen hier sehr wörtlich: Ein riesiger Holz-Steg ist in die Landschaft gebaut. Ziemlich cool, mit (eigentlich) tollem Blick auf den 4809 Meter hohen, höchsten Berg Europas, den ‘Weißen Berg’.

Zunächst stellen wir uns, brav und bezahlt, in Saisier auf einen Ski-Station-Parkplatz, wollen morgen noch einmal schauen, ob der Berg sich zeigt.

Dann, so um 20 Uhr umererum macht der Himmel etwas auf, wir fahren noch einmal die Strecke bis zum ‘Balkon’ hoch und tatsächlich: ein sagenhafte Panorama mit abwechslungsreichem Wolkenspiel zeigt sich uns. Mittig trohnt quasi der ‘Chef der Alpen’ *mega*

Da beschließen wir doch gleich, auch hier oben zu schlafen;) – da kann Daniel auch ausgiebig seiner Passion des Fotografierens nachkommen*cool*

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