Holland und sein Wasser

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Genauso unzertrennlich mit Holland, wie Tulpen, Schiffe und Joints, sind Windmühlen!

Morgens am Meer…

Knapp 20 Kilometer von Rotterdam entfernt, am Lek(ein Teil des Rheins), stehen gleich 19 Stück auf einmal – am Kinderdijk.

Auf dem Weg dorthin fällt uns auf, dass wir in unserer obigen Aufzählung natürlich was Wichtiges total vergessen haben! Das holländische Gemüse!, das hier unübersehbar in unzähligen Gewächshäusern groß wird! Wir nennen diese Gegend deswegen Glashaus-City.

Da es am Kinderdijk direkt keinen Womoparkplatz gibt, muss die Elli in Middelweg auf uns warten und wir satteln die Räder ;)…

Mittags am Kinderdijk…

Sowieso eine goldrichtige Entscheidung – so 19 Windmühlen können sich schon etwas ziehen*grins*
Gebaut wurden diese übrigens im 17.Jhd., rein zur Entwässerung der eh schon mit Deichen geschützten Besiedelung hier! Schon mit bloßem Auge ist erkennbar, dass viele Häuser unterhalb des Wasserspiegels stehen!

Aufgrund von Landgewinnung, sprich Entwässerung, liegen ungefähr 1/4 der gesamten Niederlande unter dem Meeresspiegel.
Durch all die Schleusen, Deiche, Pumpwerke und den steigenden Wasserverbrauch (z.B.für den Gemüseanbau) findet allerdings eine sukzessive Versalzung des Bodens statt, die über Brackwasser immer weiter ins Landesinnere vordringt… *grübelgrübel*

Nichtsdestotrotz ist dieses Gebiet um Kinderdijk natürlich extrem fotogen und für so bayrische Vorgebirgler wie uns absolut faszinierend, was an der Anzahl unserer Fotostopps deutlich erkennbar ist;).
Eine weitere große Freude ist das herrliche Wetter! Nach und nach ziehen wir immer mehr aus! Unsere Winter-Käs-Beine erblicken das Licht der Welt *jipppiiiiiii*
Nach all den Corona-Einschränkungen empfinden wir es sogar als Mega-Highlight unseren Alltagsgeschäften nachzugehen ;). Bei bestem Sonnenschein, ohne Maske und mit nackigen Beinen gehen wir zum Einkaufen!

Aber erst nach dem obligatorischen Genuss eines Eises, schmeißen wir uns auf die Autobahn in Richtung Belgien!
Es ist viel los! Augenscheinlich macht der Warenverkehr von und zum Rotterdamer Hafen einen grooooßen Anteil des Verkehrsaufkommens aus. Obwohl meist 8 Spuren zur Verfügung stehen, brauchen wir recht lange, bis wir an unserem auserkoren Platzerl an den Stromschnellen der Maas stehen!
Vom Grenzübertritt merken wir wieder einmal gar nix..

Kein Häusel, keine Kontrolle, kein Test…*schulterzuck*

Abends an der Maas

Die Tatsache, dass man in Belgien erlaubterweise  überall 24 Stunden Freistehen darf, erhöht unser sommerliches Urlaubs-Entspannungs-Gefühl noch enorm!

Und als es sich ein überaus netter Belgier nicht nehmen lässt, uns vorausfahrenderweise den schönsten Schlafplatz an der Maas zu zeigen, ist das Leben wieder einmal letztendlichgenial!
Danke dafür – liebes Belgien

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