Vom Lago Maggiore bis ‘fin’

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Wat sind wir froh, dass wir gestern noch bis an den Orta-See durchgefahren sind! Hier herrscht diese ganz besondere, genussvoll-mediterrane Palmen-Urlaubs-Stimmung, die wir vom Lago Maggiore her kennen.

Rund-Tour auf dem schönen Sentiero ‘Marcia dei Lanternitt’

Es ist einfach eine Freude, in dieser herrlichen Gegend zu Wandern. Es soll der 1116 Meter hohe Gipfel des Monte Carza werden. Dafür fahren wir am nächsten Morgen recht früh nach Cannobio an das West-Ufer des zweitgrössten Sees Italiens. Die Elli wartet auf einem kostenfreien Parkplatz am nördlichen Ortsrand.

Zunächst führt der Weg durch die engen Gassen des letzten größeren Ortes vor der Schweizer Grenze. Über angenehm schattige, alte Esels-Pfade steigen wir stetig bergauf und freuen uns über jede Lichtung, die den Blick auf den wirklich langen ‘Langensee’ frei gibt!

Auch das sehr ursprünglich wirkende schnuckelige Örtchen Molineggi liegt an der Strecke.
Laut der Autokennzeichen sind dessen romantische Rusticohäuser fest in deutscher Hand*grübelgrübel*.

Klärung bringt eine Gedenk-Tafel an der kleinen Kapelle, die der ‘Neu-Gründerin’ gewidmet ist. Eine schweizer Dame, die ab 1997 den stark zerfallenen Gebäuden wieder Leben einhauchte. Vermutlich fand sie vor allem im deutschsprachigen Raum Unterstützer und Geldgeber… Dieses traumhaft gelegene Mini-Dorf ist der perfekte Platz für absolute Entspannung und innere Einkehr!…


Ein weiterer schöner Wegpunkt ist die rustikale Kapelle Monte Carza inklusive Seeblick.

Bis hierher sind wir auf jeden Fall noch auf dem richtigen Weg…

Aufgrund der eher schlechten Beschilderung verlieren wir dann offensichtlich irgendwann die richtige Spur, denn ‘unser’ Gipfel des Monte Carza hat nicht, wie in der Beschreibung angekündigt eine Plattform mit traumhaftem Panoramablick und Liegestühlen…

‘Unsere’ Plattform ist die Oberseite eines Betonklotzes und bietet grade so Platz für zwei Är…. Und wären wir vor 20 Jahren hier gewesen, also VOR den Bäumen, hätten wir bestimmt auch den angepriesenen umwerfenden ‘Rundumblick’ gehabt*ups*…
Naja – die Brotzeit schmeckt trotzdem;)…
Der Rückweg des Rundweges ist recht steil und bringt uns, wiederum auf schattigen Waldwegen, über die Nordflanke des Berges wieder zurück nach Cannobio.

Als Ausgleich der nicht gefundenen Weit-Blicke über den gesamten oberitalienisch-schweizerischen See genießen wir die Aussicht auf leckeres Eis und ein neues Sommerkleid an der angenehm belebten Promenade des bekannten Urlaubsziels*hihi*

Der Versuch einen exponierten Schlafplatz in der Nähe der mega Zip-Line auf der Alpe Segletta anzufahren scheitert nach vielen Serpentinen und heißen Bremsen an einem ‘2m-Breiten-Bregrenzungs-Schild’.*OhHa*
Anstatt finden wir aber ein ruhiges Komfort-Plätzchen auf dem Parkplatz eines leer stehenden Klosters knapp oberhalb von Cannero Riviera – auch schön;)

Der nächste, sprich zweitletzte Urlaubstag wird eher ein Fahr-Tag. Um wenigstens a bissal Bewegung zu haben, umrunden wir im kleinen Hinterrhein-Tal-Ort Sufers den dazugehörigen miniwinz-Stausee, bevor wir unsere lieben Illgens in Rapperswil heimsuchen;)

Kleiner Zwischenstopp am herrlichen Hinterrhein

Erneut Park-4-night-sei-Dank finden wir einen äußerst adäquaten Letzte-Urlaubsnacht-Schlafplatz;) mit Blick bis zum Bodensee… Dort liegt unser morgiges Ziel, die angepriesene bayrische Landesgartenschau in Lindau.

Gedacht als fulminanter Urlaubs-Abschluss gefällt uns die Ausstellung aber leider nicht sooo besonders. Unser Fazit: Es handelt sich eher um eine dröge Tröge-Schau.

Landesgartenschau in Lindau

Sorry, aber der größte Teil des Geländes ist bestückt mit käuflich zu erwerbenden Pflanzkübeln und etlichen Hochbeeten, die später bestimmt wieder entfernt werden… Die wenigen, dauerhaft angelegten Beete sind schnell besichtigt und fotografiert und so sind wir, früher als erwartet, am Sonntag kurz nach Mittag schon wieder zu Hause*uiuiui*…

Ungewöhnlicherweise ist der Kühlschrank rappelvoll – eingekauft von unserem lieben Besuch, der ebenso ungewöhnlicherweise schon seit Freitag da ist;) Somit wird der luschtig-leckere Grillabend mit Krissi und Co., Mathi, Flo und Lena unser wunderbares Urlaubs-Ende.

Und wie heißt es so schön: ENDE GUT – ALLES GUT 😉

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