Viele Anlässe ;)

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25 Jahre verheiratet. Für Daniels Cousin Robbie und seine Frau Petra ein toller Anlass für eine schöne Feier.

Und wir nehmen die Fahrt ins Erzgebirge zum Anlass, nach 25-jähriger Vorbeifahrt, am Autobahnschild ‘Felsenlabyrinth-Luisenburg’ bei Wunsiedel, den Blinker zu setzen.

Donnerstag, spät in der Nacht rollen wir auf den leeren Parkplatz des Festspielgeländes. Laut www dürfen wir gegen eine Gebühr von 5 Euro hier übernachten. So machen wir das dann auch*grins*…

Normalerweise, gäbe es Corona nicht, würde hier aktuell der Bär toben, bzw. der Faust oder der Pinocchio oder der Brandner Kasper…. Aber leider wurden die beliebten Festspiele Opfer des aggressiven Virus und auf 2021 verschoben…

Was 1665 als Sommerfest der Wunsiedler Lateinschüler mit der Aufführung von selbstverfassten Stücken begann, hat 1937 erstmals die Besucherzahl von 100.000 geknackt und lockt heute pro Saison bis zu 140.000 Kulturbegeisterte auf die Freilichtbühne.

Zu unserer Freude hat das angrenzende Felsenlabyrinth aber geöffnet und bei typisch fichtelgebirgischem Nieselwetter starten wir die Erkundung des größten europäischen Granitstein-Meeres.

Was aussieht als ob eine riesige Naturkatastrophe die Erde aufgerissen hätte, ist in Wahrheit ein, in ca 30 Millionen Jahren, durch Hitze und Frost verwitterter Berg.

Eine etwa 1 ½ -stündige Rund-Wanderung bringt uns auf schmalen Pfaden, durch enge Felsspalten, vorbei an reisigen Findlingen, über natürliche und menschengemachte Stufen, bis zum Gipfelkreuz des Bundessteins auf 750 Metern Höhe und wieder zurück.

Ganz brav folgen wir den blauen Pfeilen rauf und den roten Pfeilen wieder runter – somit ist das Verlaufen in diesem Labyrinth ausgeschlossen;))

Ein Weg ganz nach unserem Geschmack! Abenteuerlich und wünschelig zugleich! Und wir sind uns wieder einmal sehr einig: Die Natur ist einfach der grandioseste Künstler!

Gutes Schuhwerk und Trittsicherheit sind von Vorteil. Damit kommen wir sicher durch alle Schluchten, Höhlen und kleinen Klettereien und können ungetrübt, bzw. heute eher eingetrübt;), die immer wieder schönen Ausblicke über das Fichtelgebirge genießen.

Auf den Spuren eines Helden

Kennt jemand Morgenröthe-Rautenkranz? Naja, außer denjenigen natürlich, die den kleinen sächsischen Geburtsort DES Helden der DDR schon in der Schule mit Stolz auswendig gelernt haben*schmunzel*

Ja, am 26.August 1978 flog Herr Sigmund Jähn, Sohn eines Sägewerkarbeiters und einer Näherin, in 7 Tagen, 20 Stunden, 49 Minuten und 4 Sekunden 125mal um die Erde!! Als gefeierter Kosmonaut in der sowjetischen Raumkapsel Sojus 31 blickte er somit 5 Jahre vor Ulf Merbold aus dessen Space Shuttle von weit oben auf unseren blauen Planeten.

*GuckstDu* – und wir gucken nun das, anlässlich seiner Heldentat errichtete Raumfahrt-Museum in, eben diesem, Morgenröthe-Rautenkranz;), an – zumindest von außen.

Der Scheibenberg

Dass wir endlich mal Zeit zum erzgebirgschen Sightseeing haben, nimmt Elli zum Anlass und bringt uns noch auf den 807 Meter hohen Scheibenberg;)). Ein aus Basalt bestehender Tafelberg.

Hä? Hier ist doch kein Vulkan!?…

Aber, vor ungefähr 30 Millionen Jahren verschob sich die Erdoberfläche, das Erzgebirge türmte sich auf und aus mächtig tiefen Erdspalten trat in riesigen Strömen flüssige Lava an die Oberfläche und erstarrte. Als Folge stetiger Erosion und da Basalt langsamer erodiert als das umliegende Gestein, blieben in dieser Region mehrere solcher Basalt-Tafelberge (so auch der Pöhlberg und der Bärenstein) stehen.

Oben angekommen, sticht sofort der Aussichtsturm mit seinen schiefen gelben Fenstern ins Auge. Wie wir finden, versprüht seine ungewöhnliche Optik absoluten Retro-Charme!*echt-luschtig*

Nachdem der hübsche alte Steinturm, der Carola-Turm (benannt n.d.Königin von Sachsen ab 1853), baufällig geworden war und schon 1971 gesprengt wurde, bekam der Berg 1994 endlich sein neues Wahrzeichen.

Bei einem Rundgang über den Basalt-Lehrpfad, der gleich neben dem Turm beginnt, informieren wir uns über Entstehung und Verwendung des Vulkan-Gesteins.

Von etwas weiter unten können wir, nachdem jahrzehntelang Abbau betrieben wurde, dem Scheibenberg quasi ‘in den Bauch schauen’. Ein bisserl wie Rippen wirken die unzähligen Gesteins-Säulen;))

Auf einen ‘Berg-Erklärer’ treffen wir dann zufällig auch noch*freu* Es ist Ronni, der auf der angrenzenden kleinen Sprungschanze den Nachwuchs trainiert.

Er macht uns auf den, bzw die ungewöhnlichen Bewohner der Steilwand aufmerksam;). Nebenbei bekommen wir noch viele Informationen, wie’s denn in der Nachwuchsförderung der deutschen Schanzenspringer so aussieht;))

Daheimdaheim

Samstag und Sonntag verbringen wir mit der lieben Familie.*freu*

Von ‘Corona’ ist hier keine Spur (was sich leider noch deutlich ändern wird, wie wir mittlerweile/Jan.’21 wissen), somit dürfen wir eine fast nomale Feier feiern…

Den Montag haben wir aus einem ganz bestimmten Anlass auch noch frei! Susi hat Geburtstag!

Das leckere Geburtstags-Verwöhn-Frühstück nehmen wir noch bei Daniels Eltern ein und werden sogar noch bestens mit einem herrlichen na-was-wohl-ja-klar-Erdbeerkuchen versorgt!!*mmmhhhjammm-Dankeschön-Bussi*

Schon auf dem Hierher-Weg hat frau den Ort ausgespechtet, an dem ihr Geburtstag stattfinden soll*grins*

Die Erlebniskugel in Steinberg am See

Nahe der A93 bei Wackersdorf in der Oberpfalz gibt es seit April 2019 ein echtes Highlight!

Mit 40 Metern Höhe und 50 Metern Breite bietet die größte begehbare Holzkugel der Welt auf verschiedenen Ebenen der der Außenwandung eine Art Geschicklichkeits-Parcours. In ihrem Inneren führt ein breiter Holzweg mit stetigen 6% Steigung bis zu einer großen 360°-Panorama-Plattform. Unterwegs trifft man immer wieder auf, unseren blauen Planeten betreffende, Info-Tafeln.

Das macht richtig Laune!

Aber der Oberhammer kommt erst noch!

Für unseren Rückweg flitzen wir aus schätzungsweise 36 Metern Höhe durch die grandiose, sau steile, übelst huppelige, fast ganz dunkle Megarutsche hinunter*Yabbadabbaaduuuuu*

Da muss das Geburtstagskind ja gleich noch einmal eine Runde drehen!!! Und dann gibt’s den megaleckeren Geburtstags-Erdbeerkuchen!

Ab und An, so beim Aufschreiben unserer Unternehmungen sind wir echt selber am Staunen, was man in 4 Tagen alles so erleben kann! – Da wird doch einfach mal wieder ein LetztendlichGenial fällig;)))

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