Rannaküla

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Wer so heißt, muss natürlich unbedingt besucht werden!!!..

Waren wir schon angenehm überrascht, dass es hier in Estland echt an jeder Ecke LPG-Gas gibt und es ‘No problem’ ist, an ein-und-derselben Station Flasche und Tank aufzufüllen, sind wir es noch viel mehr über unseren ersten Stellplatz.

Nach dem Besuch eines kleinen, wünscheligen Wasserfalls, lenken wir die Elli an die Nord-West-Küste Estlands.

kein Nebel des Grauens

Allerdings hat es gerade sooooo dicken Nebel, dass wir nur im Schritttempo vorwärts kommen…Wo sind wir hier?
Reiseführer ‘Finger-auf-Landkarte’ hat uns hergelotst und so wie’s aussieht handelt es sich um eine scho-bissi-länger-her-aufgegebene Militärbasis der Sowjetunion. Ziemlich spooki und cool hier – es kommt uns sofort der Film ‘Nebel des Grauens’ in den Sinn!! Trotz intensiver Suche treffen wir auf keine Zombies, was uns veranlasst, gleich 3 Tage hier zu bleiben*grins*
In Radl-Nähe, im Ort Rannaküla, findet sich sogar ein kleiner Tante-Emma-Laden, in dem wir das Nötigste einkaufen können – also, alles perfekt!

Es hört sich vielleicht komisch an, aber gerade brauchen wir mal eine Pause von der Pause.

Nach vier Monaten fast täglich neuer Eindrücke hat die Birne mal gerne ein bisserl Ruhe. Sup’en, Lesen, Faulenzen…

So zur Unterhaltung zwischendurch hilft Daniel einem netten Esten (eindeutig auch kein Zombie!*zwinker*) beim Holz abladen. Gemeinsam wuchten sie sogar eine schwere Holztreppe auf den bereits ziemlich großen Scheiterhaufen an diesem einsamen Ort an der Ostsee.

Auf Nachfrage erfahren wir, dass es 1., ‘no problem’ ist, wenn wir hier stehen und 2., der Haufen zu den Vorbereitungen der Estonia-100-Fest-Woche vom 18.-25. August gehört – und da haben wir gleich mal nachgelesen…:

Estonia-100

Die vor 100 Jahren erlangte Unabhängigkeit von Russland wird schon das ganze Jahr durch gefeier, und das Wiedererlangen der Unabhängigkeit von der Sowjetunion am 20. August 1991 wird zusätzlich eine ganze Woche lang ausgiebig celebriert.
Eröffnet wird der 7-tägige Feier-Marathon mit ‘Laulu Voim’ = ‘Kraft der Lieder’. Ein großer Mitsing-Event (lieber Chor, gleich ‘n Bus buchen*grins*), der am 19.08. auf der, uns mittleweile erfreulicherweise bekannten, Singfestwiese in Tallinn stattfindet. Dann startet ‘Mööda Piiri’, was soviel heißt wie: ‘der Grenze entlang’ und bedeutet, dass das Grenzpolizei-Orchester entlang der gesamten estnischen Grenze kostenlose Standkonzerte gibt.

Gleichzeitig beginnt ‘Teekond’ (=die Reise) in deren Rahmen ein berühmtes estnisches Streichquartett an verschiedenen Bahnhöfen im ganzen Land Lieder zum Besten gibt.

Zudem wird, mit unzähligen Veranstaltungen, der estnische Lebensart und Liebe zur Musik landesweit gehuldigt.

Dies alles gipfelt dann darin, dass am 25.August die ‘Nacht der Lichter und Lagerfeuer’ stattfindet. Dabei wird wohl auch dieser mächtige Holzberg hier, abzüglich Daniel’s Schreinerarbeit;)), seiner Bestimmung zugeführt – zum Mitfeiern sind alle herzlich eingeladen!

Na, das hört sich doch sehr vielversprechend an*Yeah*

Versöhnt mit allen Stellplätzen dieser Welt sind wir schon sehr gespannt, auf welche Estonia-100-Veranstaltungen wir während unserer Reise durch dieses freundliche Land noch treffen werden !!….*freufreu*

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