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LOFOTEN !! – übersetzt aus dem Altnordischen: der Luchsfuß

Breitengradtechnisch auf der selben Höhe wie Nord-Alaska und Nord-Sibirien, durch den Golfstrom aber Gott-sei-Dank milder!!

Angekommen am Fährhafen der Insel Moskenesøya genießen wir gleich den unvergleichlichen Charme der Lofoten: steil abfallende, schroffe Felsen (in unserem Fall sogar noch mit Schnee!), die direkt aus dem Meer zu wachsen scheinen und dazwischen lugen immer wieder bunte Holzhäuser heraus. Wir sind total begeistert!!

Als Erstes wollen wir, einfach weil der Ortsname schon so vielsagend ist, nach Å ;)), der südlichste Ort auf den aus ca. 80 Inseln bestehenden Lofoten, der mit dem Auto erreichbar ist.
Anvisiert haben wir den Parkplatz vom dortigen Fischmuseum, das übrigens absolute Berechtigung hat, da die Lofotinger (sie heißen wirklich so!*grins*) mindestens schon seit dem Jahr 875 tørrfisk herstellen. Der Trockenfisch aus Dorsch, der auch Kabeljau heißt und zur Zeit überall zum trocknen rumhängt, wird bereits zu dieser frühen Zeit als Wegzehrung und Handelsware auf Schiffen genutzt und in den Log-Büchern erwähnt.

Auch heute noch leben die Menschen hier hauptsächlich vom Fischfang (2015 – 65.195 Tonnen).

Die selbe ‘Übernachtungsidee’ hatte nur leider auch ein ganzer Konvoi französischer Wohnmobile, was bei uns sofort wieder den Schnell-Weg-Hier-Reflex auslöst!! – Naja, außerdem fischelt es doch ganz schön dort…

Also genießen wir noch den Endlosblick über das Nordmeer, fahren ein Stück zurück und schlafen auf einem abgelegenen Platz in Reine. Etwas spukie hier, trotzdem bekommen wir noch einen ‘Nachbarn’. Bei einem Ratsch in der Elli (draußen ist es definitiv zu kalt, erfahren wir, dass er schon per Segelschiff um die Welt gereist ist, es jetzt per Jeep probieren will… Echt crazy Typ….

Am nächsten Morgen: Aufstieg am Reinebringen

Der nur 459m hohe Berg ist sehr steil und der Weg ganz schön trickie, da er sehr matschig und glitschig ist. Ab und zu sind Seile montiert um der Steigung herr zu werden, Trittsicherheit ist gefragt.

Teilweise auf allen Vieren schaffen wir’s bis oben!

Dort treffen wir auf ‘Edward’, bzw. Eduardo, einen 25jähriger Italiener, der mit einem Sozialprojekt in Norwegen war, sich in das Land verliebte, nun seit zwei Jahren hier lebt und es in jeder freien Minute mit den günstigen öffentlichen Verkehrsmittel bereist. Er schläft bei jedem Wetter in seiner Hängematte, die er auch kommende Nacht bei ca. 5 Grad zwischen zwei Bäume aufhängen wird! *brrrrr*

Jetzt erfahren wir, dass der Weg, wegen des schlechten Zustandes eigentlich gesperrt ist*ups* …Ganz ehrlich: Wirsind megafroh, dass wir das nicht wussten, hätten wir doch sonst diese Aussicht verpasst!!

Es macht uns riesig Spass, auf so viele verschiedene, interessante Menschen zu treffen und a bissal zu quatschen. Gemeinsam genießen wir die absolut grandiose Aussicht auf die Bergwelt der Insel Moskenesøya und den auf kleine Felsbänke erbaute Ort Reine. Es macht bestimmt besonders viel Spass auf dem dortigen Fußballplatz den Ball zu treten*zwinker*

Eduardo bekommt, zu seiner Freude, auch das ALLERERSTE DROHNI-ZWEI-VIDEO und das eine oder andere Foto ;)) – da hat sich die Anschaffung doch schon wieder gelohnt!!*Jippii*

Im Übrigen ist hier die Sonne seit dem Sonnenaufgang am 24. Mai um 1.34 Uhr, wenn sie logischerweise nicht gerade hinter Wolken ist, dauerhaft zu sehen. Erst am 18. Juli um 0.43 Uhr senkt sie sich das erste mal wieder unter den Horizont!

Da müssen wir uns erst einmal daran gewöhnen, dass wir die Elli zum Schlafen total verrammeln müssen. Außerdem fährt der Bio-Rythmus auch nicht wirklich runter. Da wird die Nacht manchmal ganz schön kurz;))

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